Kaufpreisaufteilung beim Immobilienkauf: Wer zahlt was und wie du Tausende sparst

Beim Kaufpreisaufteilung, die Aufteilung der Kosten zwischen Käufer und Verkäufer beim Erwerb einer Immobilie geht es nicht nur um den Preis des Hauses oder der Wohnung. Viel wichtiger ist, wer welche Nebenkosten trägt – und das kann dir Tausende Euro ersparen. In Deutschland fallen beim Immobilienkauf oft 10 bis 15 % des Kaufpreises an zusätzlichen Kosten an. Das sind nicht nur Gebühren, sondern oft auch verhandelbare Positionen. Die Grunderwerbsteuer, eine Steuer, die vom Käufer an den Staat gezahlt wird und je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises beträgt ist fest, aber die anderen Kosten sind es nicht. Die Notarkosten, die für die Beurkundung des Kaufvertrags anfallen und typischerweise 1,2 % bis 1,5 % des Kaufpreises ausmachen sind gesetzlich geregelt, aber du kannst den Notar darauf hinweisen, ob du nur den Mindestbetrag brauchst oder zusätzliche Dienstleistungen wirklich nötig sind. Und dann gibt es noch die Maklerprovision, die oft zwischen 3,57 % und 7,14 % des Kaufpreises liegt und bislang meist vom Käufer getragen wurde – aber das muss nicht so sein.

Du hast mehr Macht, als du denkst. Viele Verkäufer sind bereit, die Maklerprovision zu übernehmen, besonders wenn sie lange auf einen Käufer warten. Ein guter Kaufvertrag zeigt klar, wer was zahlt – und das kannst du vor der Unterschrift ändern. Ein Beispiel: Ein Haus für 400.000 Euro. Die Grunderwerbsteuer kostet 16.000 Euro (4 % in Bayern), der Notar 5.600 Euro, der Makler 14.000 Euro. Das sind allein 35.600 Euro Nebenkosten. Wenn du den Makler dazu bewegen kannst, seine Provision zu übernehmen, sparst du 14.000 Euro. Das ist wie ein Rabatt auf den Kaufpreis – ohne dass der Verkäufer den Preis senken muss. Die Kaufpreisaufteilung ist kein festes Schema, sondern ein Verhandlungsthema. Du findest das nicht in Lehrbüchern, sondern in der Praxis: Wer hat Druck? Wer will schnell verkaufen? Wer hat den besseren Verhandlungsstand? Das entscheidet, wer was zahlt.

Was du hier findest, sind keine abstrakten Theorien. Es sind echte Beiträge, die zeigen, wie andere Käufer genau diese Kosten durchschaut und gespart haben. Von Mängelprotokollen, die dich vor unerwarteten Nachzahlungen schützen, bis hin zu Tipps, wie du die DSGVO bei Besichtigungen einhältst – alles hängt zusammen. Du lernst, wie du die Finanzierung richtig planst, welche Förderprogramme du nutzen kannst und warum ein digitaler Aktenordner deine Zukunft erleichtert. Diese Artikel sind kein allgemeiner Ratgeber, sondern konkrete Anleitungen von Menschen, die genau da standen, wo du jetzt stehst. Sie zeigen dir, wie du nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die ganze Kostenstruktur im Griff hast – und wie du damit mehr Wert aus deinem Geld machst.

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