Gerüstpreise: Was Sie wirklich bezahlen müssen und wie Sie Geld sparen

Ein Gerüst, ein temporäres Tragwerk aus Metall oder Holz, das Baustellen sicher und zugänglich macht. Auch bekannt als Baugerüst, ist es unverzichtbar für Fassadenarbeiten, Dachreparaturen oder Innenausbau – egal ob bei einem Einfamilienhaus oder einem Mehrfamiliengebäude. Doch die Gerüstpreise sind nicht einfach zu durchschauen. Viele Bauherren denken, sie zahlen nur für das Material. Tatsächlich sind es oft die verborgenen Kosten: Transport, Aufbau, Abbau, Versicherung und sogar die Zeit, die das Gerüst steht, ohne dass es genutzt wird.

Ein Gerüstmiete, die tägliche oder wöchentliche Nutzung eines vorgefertigten Gerüstsystems ist bei kurzen Projekten sinnvoll – aber nur, wenn der Anbieter keine versteckten Gebühren aufschlägt. Ein Gerüstbau, die individuelle Konstruktion aus Einzelteilen für komplexe Fassaden oder unregelmäßige Gebäudeformen kostet mehr, aber manchmal ist es die einzige Lösung. Wer ein altes Haus mit schiefen Wänden oder ein Dach mit ungewöhnlicher Neigung sanieren will, braucht kein Standardgerüst – und zahlt dafür auch nicht den Standardpreis.

Was viele nicht wissen: Die Dauer, wie lange das Gerüst steht, hat einen direkten Einfluss auf die Kosten. Ein Gerüst, das drei Wochen steht, kostet nicht dreimal so viel wie eines, das eine Woche steht – oft ist es sogar weniger, weil der Anbieter Rabatte für längere Mietzeiten gibt. Und wer selbst den Aufbau übernimmt, spart nicht automatisch – denn die Haftung bleibt beim Bauherrn, und eine falsch montierte Gerüstkonstruktion kann teuer werden, wenn etwas passiert. Die richtige Versicherung ist kein Luxus, sondern Pflicht.

Die Preise unterscheiden sich auch je nach Region. In ländlichen Gebieten ist das Gerüst oft teurer, weil der Transportweg länger ist. In Städten mit engeren Straßen und engen Hinterhöfen kostet der Aufbau mehr, weil mehr Personal und spezielle Ausrüstung nötig sind. Ein Gerüst für ein Einfamilienhaus in Salzburg kostet anders als eines in Wien – und das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit Logistik.

Was Sie wirklich brauchen: Ein Angebot, das alle Kosten auflistet – Material, Transport, Montage, Abbau, Versicherung, und ob die Tage mit oder ohne Nutzung berechnet werden. Fragt man nicht nach, zahlt man für das, was man nicht braucht. Und wer ein Gerüst mietet, sollte immer prüfen, ob die Teile neu oder nur gereinigt sind. Ein abgenutztes Gerüst sieht zwar gleich aus, aber es ist weniger sicher – und das Risiko lohnt sich nicht.

Im Folgenden finden Sie Artikel, die genau diese Fragen beantworten: Wie Sie Gerüstpreise vergleichen, was in einem Angebot enthalten sein muss, warum manche Anbieter zu billig sind – und wie Sie vermeiden, dass Ihr Bauprojekt durch ein falsch montiertes Gerüst aufgehalten wird.

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