Gefälle Dusche: Wie man das richtige Gefälle für eine funktionale und sichere Dusche plant

Ein Gefälle Dusche, die geneigte Fläche im Duschbereich, die Wasser zum Abfluss führt. Auch bekannt als Duschneigung, ist sie kein optionaler Detail, sondern die Grundlage für eine trockene, sichere und langlebige Dusche. Ohne ausreichendes Gefälle sammelt sich Wasser, wird der Boden glitschig, und Feuchtigkeit dringt in die Wand oder den Estrich – mit Schimmel und teuren Reparaturen zur Folge. Viele denken, ein leichter Abfall reicht. Tatsächlich brauchst du mindestens 2 Prozent Gefälle, also 2 Zentimeter Abfall pro Meter. Bei größeren Duschen oder bei Fliesen mit rauer Oberfläche sind 3 Prozent besser.

Das Dusche Abfluss, der Ort, an dem das Wasser aus der Dusche abläuft. Auch bekannt als Duschablauf, ist der entscheidende Punkt, um den das Gefälle gebaut wird. Er muss tief genug sitzen, damit das Wasser nicht staut, und er muss sauber zu halten sein. Ein schlecht platziertes oder verstopftes Abflussrohr macht selbst das beste Gefälle nutzlos. Auch die Dusche Wasserspülung, die Fähigkeit des Bodens, Wasser schnell und vollständig abzuführen. Auch bekannt als Abflussleistung, ist ein Maß dafür, wie gut deine Dusche nach dem Duschen trocken wird. Eine gute Wasserspülung sorgt dafür, dass du nicht über einen nassen Boden stolperst, und verhindert, dass Schmutz und Seife sich festsetzen. Das ist besonders wichtig, wenn du Fliesen mit geringer Rutschhemmung verwendest – dann brauchst du nicht nur mehr Gefälle, sondern auch eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche.

Wenn du eine neue Dusche baust oder sanierst, achte darauf, dass das Gefälle nicht nur im Boden, sondern auch in der Verlegung der Fliesen und der Anschlüsse zur Wand stimmt. Ein falsch verlegter Duschwannenrand oder eine zu hohe Duschabtrennung kann das Wasser zurückhalten, selbst wenn der Boden perfekt geneigt ist. Viele Bauherren unterschätzen, dass das Gefälle schon beim Estrich oder der Duschwanne festgelegt wird – später nachzubessern ist kaum möglich. Die meisten Profis arbeiten mit einem Laser-Nivellier, um das Gefälle exakt zu messen. Wenn du selbst handwerklich tätig bist, verwende ein Wasserwaage-System oder eine einfache Messlatte mit 2 cm Abfall pro Meter – das reicht für eine sichere Orientierung.

Ein zu flaches Gefälle führt zu Pfützen, ein zu steiles Gefälle kann das Wasser zu schnell abführen – und dann fließt es nicht mehr gleichmäßig, sondern rast an den Wänden entlang und benetzt den Boden um die Dusche herum. Der Goldstandard liegt bei 2 bis 3 Prozent. Das ist der Punkt, an dem Wasser sicher abläuft, ohne dass du dich wie auf einer Rutsche fühlst. Und ja, es macht einen Unterschied, ob du Fliesen, Stein oder eine Kunststoffwanne verwendest. Fliesen brauchen mehr Gefälle als glatte Wannen, weil sie weniger wasserabweisend sind.

Immer wieder sehen wir Sanierungen, bei denen das Gefälle vergessen wurde – und dann kommt der Schimmel an der Wand, die Fußbodenheizung wird feucht, und der Boden verzieht sich. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines zu flachen Gefälles, das als "gut genug" abgetan wurde. Du musst nicht perfekt sein, aber du musst sicher sein. Ein richtiges Gefälle in der Dusche ist keine Frage des Designs, sondern der Funktion. Und Funktion ist das, was bleibt, wenn der Trend vorbei ist.

In den folgenden Artikeln findest du praktische Lösungen, wie du das Gefälle in deiner Dusche überprüfst, was du bei der Sanierung beachten musst, und wie du mit einfachen Mitteln vermeidest, dass deine Dusche zum Feuchtigkeitsproblem wird.

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